Menière-Krankheit
Bei Menière-Krankheit (Menière-Syndrom) handelt es sich um eine Erkrankung des Innenohres. Dabei kommt es zu Drehschwindel, einseitigem Hörverlust und Ohrensausen. Die genaue Ursache der Menière-Krankheit ist nicht bekannt.
Die Menière-Krankheit tritt plötzlich auf, ist oftmals so heftig, dass die betroffene Person erbrechen muss und sich wegen des Drehschwindels nicht auf den Beinen halten kann. Der zeitgleich auftretende Hörverlust kann zwischen den Anfällen wieder verschwinden oder auch latent bestehen bleiben.
Als Ursache für die Menière-Krankheit wird ein Überdruck in der Gehörschnecke vermutet. Die genaue Ursache ist jedoch noch nicht geklärt.
Meist werden zur Therapie Medikamente gegen die Übelkeit sowie durchblutungsfördernde Medikamente verabreicht. Bei anhaltendem Schwindel wird unter anderem gelegentlich ein Teil des Schädelknochens entfernt, um eine Druckentlastung zu erreichen, jedoch ist der Eingriff nicht immer erfolgreich und der Erfolg nicht bleibend.
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Autor: Alfredo Lerro
